Montag, 27. Januar 2014

Nicht nur Grün und Schafe, auch Berge, Regen, BLAUE Seen, aber wunderschön!!

Nach Weihnachten gings dann also los, wieder on the road. Leute wir haben so viele Bilder, ich weiss garnicht wo ich anfangen soll :-D
Erste Station war Mount Cook, der höchste Berg Neuseelands. Sehr beeindruckend, wir haben einen Tagesmarsch durch das Tal gemacht und konnten auf dem Rückweg fast bis zur Spitze sehen. Man muss dazu sagen, dass das Wetter um Mount Cook, auf Maori Aoraki, nicht besonders gut ist, öfter bewölkt und regnerisch. Also war es schon cool, etwas Schnee in der Nähe des Gipfels zu sehn.
Blicke beim Wandern durchs Tal

Mount Cook noch ein bisschen hinter Wolken versteckt

Eisberge bzw Schollen in einem Gletschersee

Nathalie auf der zu überquerenden Hängebrücke
Übernachtet haben wir am Lake Pukaki mit Mount Cook im Hintergrund, und das Bild ist echt nicht mit Photoshop bearbeitet, das Wasser ist wirklich so blau. Wir haben sowas noch nie zuvor gesehen, es ist wirklich amazing!

Unser Plan war an Silvester in Queenstown zu sein und auf dem Weg dorthin kamen wir noch an den "Tonfelsen" vorbei-allerdings stellten sie sich als nicht sooo spektakulär heraus
 Und hier einfach noch weitere Bilder von der Umgebung auf dem Weg nach Queenstown.

Berge wo man nur hinschaut, wir mussten mehrmals anhalten, da das Auto überlastet war :-)
 In Queenstown angekommen waren wir die erste Nacht dann auf einem echt wunderschönen Campingplatz, Früchstück mit super Aussicht:
Für den nächsten Tag hatten wir dann den Besuch in einer Eisbar gebucht, d.h. ein Raum, in dem es eiskalt ist, und alles aus Eis ist, Gläser, Theke, Stühle, Figuren. Als wir uns warme Jacken anzogen fragte Nathalie den Besitzer ob es eine Zeitbegrenzung für den Aufenthalt in der Bar gibt. Der lachte nur und meinte nein. Nach 5 Minuten in der Bar wussten wir warum: Trotz Handschuhen und Jacke ist es so kalt, dass man es einfach nicht länger als 30 Minuten aushält :-)
Nathalie mit unseren Cocktails im Eisglas

Dino mit Eis Vodkaflasche

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Gesamtbild- mit Fellen auf den Stühlen, dass einem der Allerwerteste nicht anfriert
Queenstown ist echt schön und wir hatten 5 Tage Unterkunft gebucht, aber hatten echt total Pech mit dem Wetter. Eigentlich wollten wir Mountainbiken, Frisbee in einem Frisbeepark spielen, mit der Gondel auf einen Aussichtspunkt fahren etc. Naja das meiste hat dann wegen des Wetters leider nicht geklappt, es hat einfach die ganze Zeit geregnet. An Silvester selbst haben wir auf dem Campingplatz 2 andere Deutsche und 3 Holländer kennen gelernt, mit denen haben wir auf dem Campingplatz das ein oder andere Bier getrunken und sind dann zusammen an die Strandpromenade in einen Pub und haben auch dort das Feuerwerk geschaut. Waren trotz allem dann noch lustige Tage.

Als nächstes Highlight fuhren wir ins berühmte Milford Sound, eigentlich kein Ort, nur ein paar Hotels und Hostels für die Millionen Touris und ein Hafen von dem Schiffe ablegen, um den Touris den Fjord zu zeigen.
Das Wetter war, wie aber in Milford Sound üblich, eher bescheiden.





Leider kommt auf den Bildern nicht annähernd rüber wie es wirklich aussieht

Teilweise schiessen die Berge fast senkrecht aus dem Wasser und reichen bis zu 300m tief unter Wasser.
Auf dem Rückweg saßen ein paar Keas ( einer der populärsten Vögel Neuseelands) am Straßenrand, Dino musste natürlich anhalten, dass Nathalie Fotos machen konnte........
Kea
......blieb aber selbst im Auto sitzen, was sich als fataler Fehler herausstellte, da sich nach einigen Sekunden ein Kea auf unserem Auto niederließ, und wie es so ist kam kurze Zeit später ein Touristenbus angerollt, jeder wollte natürlich den Kea auf unsrem Auto fotografieren und Dino ist jetzt auf hunderten Urlaubsbildern in der ganzen Welt zu sehen.
Leider sieht man auf dem Foto Dino nicht im Auto, aber Nathalie hat sich weggeschmissen vor lachen :-)
Unser nächster Campingplatz-Lake Gunn

Landschaft bei Milford Sound
Schaaaaaafffff- so sieht es auch ganz ganz ganz oft aus
Südwesten irgendwo


Nach Milford Sounds fuhren wir den Süden der Südinsel entlang und der Regen hat uns echt verfolgt, also haben wir uns in Invercargill ganz im Süden erstmal für über 200 Dollar Regenjacken und Schuhe gekauft, da wir nicht mit gerechnet haben, dass es im Hochsommer in Neuseeland auch dauerregnen und ziemlich kalt sein kann!!
Glück mit dem Wetter hatten wir bei den McLeann Falls, Wasserfälle an der Südostküste. Oben der Weg dahin, toller Weg durch den Busch.
Wir beide

Die Wasserfälle
An diesem Strand hat Dino mal die Allradantrieb-Fähigkeiten unseres Autos im Sand getestet, nachdem wir jedoch recht schnell fast stecken blieben, haben wirs lieber gelassen :-)
An der Catlins Küste, im Südosten, hier sieht man Nugget Point hatte man mal wieder wahnsinns Aussichten vom Leuchtturm aus.


Auf den Bildern leider nicht sichtbar, aber unten wimmelte es von Seelöwen, die man beobachten konnte!
Irgendwann kamen wir dann in Dunedin an, und guess what, es regnete mal wieder. Also checkten wir früh auf dem Campingplatz ein und verbrachten den Tag im Fernsehraum :-(

In Dunedin gibts die steilste Straße der Welt, die Baldwin Street, mit einer Steigung von 37% , auf dem Foto kommt die Steigung kaum rüber, aber es war schon sehr anstrengend hoch zu laufen, unser Auto hätts auf keine Fall geschafft :-D
Baldwin Street
Und der alte Bahnhof von Dunedin
Weiter gings auf die Otago Peninsula, eine Halbinsel bei Dunedin. Leider auch nur eingeschränktes Sightseeing möglich, da es immer noch geregnet hat. Bekannt ist die Halbinsel für ihre Albatrosskolonie.
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Sandfly Beach

Naja, nachdem der Regen uns verfolgte, beschlossen wir nach Timaru durchzufahren, ca. 4 Stunden nördlich von Dunedin, da anscheinend dort schöneres Wetter war. Wir waren eingeladen bei Megan und Kevin, einem Neuseeländischen Pärchen, Schaffarmbestizer. Sie hatten wir in Queenstown in einem Pub kennen gelernt, als keine Tische mehr frei waren und sie fragten ob bei uns noch Platz wäre. Wir kamen ins Gespräch und sie boten uns an sie ein paar Tage zu besuchen, wenn wir in der Nähe sind. Gesagt getan, gleich als wir ankamen, durften wir helfen mit dem Quad die Schafherden zusammen zu treiben (Dinos erste Quad Fahrt!). So much fun :-D

Drei Tage verbrachten wir dann in Timaru, hatten eine lustige Zeit, waren zum Steinofenpizzabacken eingeladen, haben ein wunderschönes Cafe mit kleinem Tiergarten gezeigt bekommen und am Timaru Racetrack Motorradrennen geschaut.

Das Cafe, Shearers Quarters, eigentlich mehr ein Dekoladen, aber trotzdem herrlich selbstgemachtes Essen
Zwischendurch wollen wir noch den Schenker der Handtücher grüßen, die uns schon oft zur Seite standen, als wir klitschnass von einer Wanderung zurück kamen, am Strand die Sonne genossen oder nachts eine Wasserflasche in unserem Bett im Auto auslief und ein Handtuch die Situation rettete :-D





Da wir im von Megan und Kevin die Empfehlung bekamen in Moerakis in das Restaurant Fleurs Place zu gehen (wohl sehr bekannt für gutes Seafood!) stoppten wir dort zum Abendessen und die Jakobsmuscheln und frischer Fisch waren wirklich sehr lecker. Nach dem Abendessen machten wir dann noch einen Strandspaziergang, in der Hoffnung Pinguine zu sehen, die in der Gegend recht häufig sind. Wie wir so am Strand langwandern, sehen wir vor lauer Steinen nicht die Robbe mit ihrem Jungen, auf die wir direkt zulaufen. Als wir dann zu Nahe kamen, setzt sie sich auf einmal beschützend auf und brüllt. Wir sind echt erschrockenu und haben erstmal einen grossen Schritt zurück gemacht. Aber es war super interessant die Tiere aus der Nähe zu sehen, wenn man auch echt großen Respekt vor ihnen hat!



Da es hier erst spät,gegen halb 10 dunkel wird (wenigstens ein Vorteil des Sommers, wenn es mit dem Wetter schon nicht klappt!) fuhren wir noch ein Stück weiter Richtung Süden und übernachteten in Strandnähe.
Nun gings weiter durchs Landesinnere durch Alexandra und Wanaka, zur Westküste. Die Landschaft war wirklich so traumhaft wir kamen aus dem Staunen wirklich nicht mehr raus, die Seen sind wieder nicht gephotoshopt.
Noch ein bissl Schnee aufm Berg
An der Westküste angekommen, waren dann die Gletscher Franz Josef und Fox die Hauptattraktionen. Leider total touristisch, wir hätten gerne eine Tour gebucht, bei der wir über und durch die Gletscher laufen, aber echt auch extrem teuer. Nathalie hat dann einen 10 Minütigen Helicopterflug gebucht, dieser konnte aber aufgrund mangelnder Teilnehmer nicht starten. Somit begrenzten sich unsere Möglichkeiten auf die markierten Wege, die zum Aussichtspunkt mit Gletscherblick führen. Nicht so überragend wie erwartet, da das Wetter auch wieder ziemlich  nebelig war, aber trotzdem interessant.
Tal mit Gletscher im Rücken, hier war früher alles noch voll Eis

Franz Josef Glacier

Und Fox Gletscher
In der Nähe der Gletscher
Weiter nördlich an der Westküste sind dann die Pancake Rocks, also die Pfannkuchen Felsen, Felsen im Meer, die aussehen wie geschichtete Pfannkuchen. Wir hatten Glück und es war High Tide, dh Flut und bei Flut kann man auch sogenannte Blowholes sehen (Blaslöcher) hier spritzt das Wasser wie gesagt bei Flut und Wellen durch kleine Löcher im Fels und oben raus sieht man eine Fontaine, wie ein kleiner Geysier. Sehr schön, aber wie solls auch anders sein, das Wetter war mal wieder nicht so berauschend.
Blowholes


Pancake Rocks
So ziemlich im Nordwesten angekommen entschieden wir uns dann nach Karamea zu fahren ein ziemlich abgelegener Ort, der glauben wir eigentlich nur exisitiert, weil hier das Ende einer der "Great New Zealand Walks" -der Heaphy Track endet. Da wir schon so viel über die "großartigen Wanderungen" (meist 3 Tages- wanderungen) gehört haben, und diese echt toll sein sollen, aber Monate im Voraus ausgebucht sind, entschieden wir uns wenigstens einen Tagesmarsch entlang des Heaphy Tracks zu machen. Wir haben es absolut nicht bereut und wurden mit traumhafen Küstenabschnitten, Regenwald und einsamen Buchten belohnt.
Scotts Beach


Riesenschnecke

Hängebrücke entlang dem Heaphy Track

Silver Fern (Farn)- Neuseelands Wahrzeichen
Der Nationalpark Oparara Basin, auch in der Nähe von Karame besuchten wir dann auch noch, am beeindruckendsten waren die Hölen und ein Steinbogen, der vom Felsen getrennt, 200 m lang über eine Schlucht reichte, durch die wir liefen.


Steinboogen

Strand in Karamea und ein Albatross rechts oben
Hier mal Dino beim alltäglichen Abendessen, Campingtisch und Stühle, Gaskocher, Kaputze auf, um sich vor Sandflies zu schützen (so ähnlich wie Mosquitos nur noch viel schlimmer) und in unserem schönen Auto das Bettchen. :-)
So als nächster Step stand dann Abel Tasman National Park auf unserer Liste. Wir hatten schon viele Bilder gesehen und hofften auf Strände und schönes Wetter. Strände hatten wir, Wetter war gemischt :-)
Wir kamen Mittags in Marahau an, der Ausgangspunkt für ein weiteren der NZ Great Walks, den Abel Tasman Coastal Walk und haben den Nachmittag verbracht, einen Teil dieses Wanderweges zu laufen. Am nächsten Tag haben wir dann eine Wassertaxi Tour gebucht, mit dem wir einmal die komplette Küste des Nationalparks abgefahren sind und dann an einer schönen Bucht rausgelassen wurden, dann 4 Stunden wanderten und dann an einer anderen Bucht wieder abgeholt und zu unserem Ausgangspunkt zurück gebracht wurden. Abel Tasman hat uns bis jetzt eigentlich mit am besten gefallen!!

Marahau, Start des Abel Tasman Coastal Track, wie gemalt

Nationalpark


Das Wassertaxi, wurde mit nem Traktor ins Wasser gelassen, wir saßen auf dem Weg vom Treffpunkt bis zum Meer im Boot und wurden vom Traktor gezogen




Nach Abel Tasman Nationalpark führen wir dann noch nach Golden Bay, bekannt in Neuseeland dafür, dass im Sommer immer wieder mehrere Wale stranden. Und tatsächlich, nur 3 Tage bevor wir dort ankamen, waren wieder über 30 Wale gestrandet, bis wir dort waren, wurden sie aber schon vom Deparment of Conservation und Freiwilligen zurück ins Meer gezogen bzw eingeschläfert, wenn man ihnen nicht mehr helfen konnte.
Auf dem Weg nach Golden Bay

Golden Bay

Dino am Strand, endlich mal bei schönem Wetter

Looks familiar, right, Jess? :-)
Die letzten Tage haben wir nun bei den Eltern von unserer Mitbewohnerin in Christchurch, Jess, verbracht. Wir haben sie an Weihnachten besser kennen gelernt und sie haben uns eingeladen ein paar Tage bei ihnen zu verbringen. Sie haben ein Haus mit Meerblick in Nelson (auch von unserem Zimmer können wir den Sonnenaufgang sehen :-) ), ganz im Norden der Südinsel und wir haben hier ein paar wirklich lustige Abende erlebt. Am Donnerstag, 30.1 fahren wir dann mit der Fähre auf die Nordinsel.