Sonntag, 25. August 2013

11 Tage 7000 Kilometer und jetzt in Cairns an der Ostkueste


Hier noch das Video vom Whalewatching in Broome.


Es wird Zeit fuer einen neuen Eintrag. Wie oben gesagt, wir sind vor gut zwei Wochen in Broome losgefahren, schweren Herzens haben wir unsere neu gewonnenen Freunde zurueck gelassen, aber wir wussten ja, dass uns neue Abenteuer erwarten :-)
In Erinnerung an die tolle Zeit sind hier mal noch Bilder von unserem Hostel, dem Kimberley Club in Broome, dort haben wir fast 3 Monate gewohnt
Der Poolbereich





Balkon mit Zimmerzugang und Innenhof



Abgesehen von viel vertrockneter Landschaft und Strasse kamen wir nach ein paar Tagen nach Kununurra, eine relativ kleiner Stadt, wo wir aber Vorraete aufstocken konnten. Hier waren wir in einem Nationalpark, der eigentlich eine Miniaturform der bekannten Bungle Bungles in Western Australia ist, die wir aber leider nicht besuchen konnten, da man ein Allradantrieb Auto braucht.




Miniatur Bungle Bungles

Als naechtes auf dem Weg kamen wir dann an Lake Argyle vorbei. Ein Stausee, der glaube ich 18 mal so viel Wasser enthaelt wie der Hafen in Sydney. Leider konnte man nicht schwimmen, aber die Aussicht war es auf jeden Fall wert.





Lake Argyle




In den naechsten Tagen haben wir die Grenze von Westaustralien nach Northern Territory ueberquert. In NT haben wir uns erst einmal gewundert, weil es beim Einkaufen keine Plastiktueten gibt. Unten sieht man Bilder von Mataranka. Dort waren wir dann in den Hot Springs baden, also warme Quellen, die sich wie ein kleiner Fluss durch Palmenwald schlaengeln.




Im Northern Territory beschlossen wir dann noch an den Ayers Rock zu fahren, ein Umweg von 2000 km, der sich aber auf jeden Fall gelohnt hat. Ein Highlight auf dem Weg zum Rock waren die Devils Marbels, Teufelsmurmeln.


Dino auf den Devils Marbels





Kings Canyon



 
Kings Canyon liegt in der Naehe vom Ayers Rock, hier sind wir einen Wanderweg durch die Schluchten an den Klippen entlang gelaufen, wirklich super schoen!









Hier mal der Anblick, der sich uns mehrmals täglich geboten hat: Eine von einem Roadtrain überfahrene Kuh. Sie liegen zu hunderten am Straßenrand, die Köpfe unnormal verdreht und die Bäuche aufgebläht, die Vögel sorgen dann zumindest für die teilweise Entsorgung. Nicht schon anzusehen :-(


 
Auf der Straße zum Ayers Rock gab es aber durchaus auch erfreuliche Momente! Wir hatten total viel Glück und haben einen Thorny Devil (Dornteufel) gesehen.  Es sind eigentlich scheue Tiere die in kleinen Höhlen leben und am Nachmittag rauskommen um Ameisen zu fressen. Sie sehen ein bisschen aus wie von einem anderen Planet und sind auch so klein und gut getarnt, dass man sie kaum wahrnimmt. Sie können sich wie Chamäleons an ihre Umgebung anpassen.

 

 
Endlich, nach weiteren 400 km von Alice Springs kamen wir dann am Nachmittag am Ayers Rock an, sind entlang des Malu Aboriginie Wanderwegs am Fuße des Uluru entlang gelaufen und haben einiges über die Kultur und die Bedeutung des Ayers Rock für die Ureinwohner erfahren. Hochgeklettert sind wir nicht, da schon 35 Menschen bei der Besteigung ums Leben gekommen sind, und die Aboriginies auf Schildern darum bitten, es nicht zu tun, da es für ihre Kultur ein schwerer Schlag ist, wenn sich  Menschen bei der Besteigung verletzten oder gar umkommen.
 

Uluru aus der Nähe
Man kann einige Leute beim Aufstieg sehen


 
 
 
Und Ayers Rock bei Sonnenuntergang
 
In der Nähe gabs dann noch die Olgas zu sehen, eigentlich ähnlich Uluru nur mehrere kleine Riesensteine :-)
Hier haben wir auch den Wanderweg durch das Valley of the Winds gemacht (Tal der Winde).
Man konnte sogar Wellensittiche in freier Wildbahn beobachten.
 
Valley of the winds
 
Die Olgas von weiter weg

4 Tage haben wir dann noch gebraucht von Kings Canyon nach Cairns, wir sind aber auch jeden Tag um 7 aufgestanden und von 8 Uhr Morgens bis 6 Uhr Abends gefahren. Es wird hier teilweise schon um 6 Uhr dunkel und einmal haben wir es nicht rechtzeitig auf den Campingplatz geschafft. Das Problem ist, sobald es dämmert sind Känguruhs unterwegs und tatsächlich rennt uns ein Känguruh direkt vors Auto. Dino hat aber zum Glück schnell reagiert und ne Vollbremsung hingelegt, so ist zum Glück nichts passiert.
Vor ein paar Tagen sind dann Anja, Thomas und Marian in Carins angekommen. Wir haben noch ein paar Tage in einem schönen Hostel verbracht und am Sonntag eine Tagestour an das Great Barrier Riff gemacht. Wir waren alle zum ersten Mal richtig tauchen und es das Riff ist echt super schön, mit Fischen und Korallen in allen Farben. Nathalie hat sogar eine Schildkröte gesehen und es waren echt viele Stachelrochen unterwegs.
Thomas hat sich am ersten Tag auf dem Riff gleich mal den Fuss beim Treppensteigen angehaun, der ist jetzt lila-rot-blau angeschwollen, aber zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert. Am zweiten Tag hat er dann sein Handy fallen lassen und natürlich ist das Display gesplittert. Wir hoffen, dass die restliche Zeit hier an der Ostküste ohne Vorfälle verläuft. Jetzt sind wir zu 6 unterwegs, die 3 Besucher, Dino, Nathalie und Markus, noch ein Deutscher, den wir in Broome kennen gelernt haben und in Cairns wiedergetroffen haben. Wenn wir in Sydney sind, schreibe ich was wir so erlebt haben :-)