Freitag, 10. Mai 2013

Das bisherige Highlight unserer Reise: Schnorcheln mit Walhaien

Exmouth ist auch bekannt dafür, dass sich zwischen März und Mai sogenannte Walhaie an der Küste aufhalten. Walhaie sind die größten Fische der Erde und werden bis zu 18 m groß, mit einem Maul von bis zu einem Meter groß. Sie sind für Menschen nicht gefährlich, da sie sich vorrangig von Plankton und Krill ernähren. Da wir das Glück haben, genau zur Saison hier zu sein und man Walhaie sonst niergends in Australien sehen kann, beschlossen wir uns, die teure Bootstour zu machen, um mit den Walhaien zu schnorcheln.
Im Nachhinein können wir sagen, es war ein absolut atemberaubendes unvergessliches Erlebnis. Wir waren eine Gruppe von 7 Leute, und warteten mit Schnorchel, Flossen und Taucherbrille auf dem Boot darauf, dass das Flugzeug, das die Küste nach Walhaien absucht uns die genauen Koordinaten durchgibt. Sobald wir die Stelle erreicht hatten, gings dann unter Anleitung von erfahrenen Australiern ins Wasser, und dann tauchen plötzlich diese riesigen Wale auf, direkt vor einem und umgeben von vielen kleinen Fischen.
Wenn man es nicht gesehen hat, kann man sich nicht vorstellen, wie es ist in den Mund eines so großen Fisches zu schauen. Einfach toll! Es wurde auch mit einer Unterwasserkamera ein Video von uns gedreht, leider können wir das hier nicht hochladen, aber Bilder gibt es unten :-)
Einfach der Wahnsinn :-)
Dino und ich auf der "Magellan" - unserem Tourboot

Nathalie mit einem Walhai

Dino mit dem größten Fisch der Welt

Von vorne

Dino und Nathalie beim Schnorcheln am Riff

Westküste bis Exmouth

Auch unbedingt zu erwähnen ist Shark Bay, ein Gebiet an der Westküste am Ningaloo Reef.
Dort gab es unter anderem Shells Beach zu sehen, ein Strand der kilometerlang ist und nur aus kleinen weißen Muscheln besteht. Man kann hunderte von Metern  in das kristallklare Wasser laufen und alles was man sieht sind Muscheln.
Die Muscheln an Shells Beach

Der kilometerlange Muschelstrand
In der Nähe von Shark Bay liegt auch Monkey Mia, bekannt für seine Delfine, die jeden Morgen an den  in das flache Wasser am Strand kommen und mit ein paar Fischen gefüttert werden.
Delfin in Monkey Mia
Ein Emu, das früh Morgens den Campinplatz unsicher macht

Die Aussicht von unserem Campingplatz beim Abendessen
Nach Monkey Mia kommt dann eine ganze Weile nichts, wie das Bild oben zeigt, hunderte Kilometer nur Wüste, unzählige (leider von den "Straßenzügen"- riesige LKW´s)überfahrene tote und lebende Känguruhs und alle 200 km mal eine Tankstelle.
Nach einer Tagesfahrt durchs Nichts erreichten wir dann Exmouth, auch nur eine kleine Stadt mit ca. 3000 Einwohnern. Hier erkundeten wir dann Cape Range National Park.
Yardis Creek im National Park

Turquoise Bay am Ningaloo Reef, hier kann man wenn man Glück hat im Riff Riffhaie, Schildkröten, und viele bunte Fische sehen, leider gab es am Tag zuvor ein Sturm, daher war die Sicht unter Wasser bei uns so schlecht, dass wir kaum etwas sehen konnten :-(

Kalbarri National Park

Entlang der wunderschönen aber sehr teuren Westküste war unser nächster Stop dann im Kalbarri National Park. Dieser ist bekannt für seine wunderschöne Küstenlandschaft und Schluchten.


Mittwoch, 1. Mai 2013

Was wir noch erlebt haben

An der Südwestküste waren wir noch in Windy Harbour. Dort haben wir auf dem Campingplatz am Strand geschlafen und die Gegend angeschaut. Am  Schönsten war ein Kilometer langer Sandstrand, der von steil abfallenden Klippen umgeben ist.
Dino auf den Klippen von Windy  Harbour












Danach fuhren wir durch das Valley of the Giants-Tal der Giganten. Hier gibt es Gumtrees bis zu 50 Metern  hoch und 5 Metern Durchmesser. Hier ein paar Bilder von unserem Rundgang.

Nathalie in der Wurzel  eines umgefallenen Karri Baums
Auf dem Weg in die nächste Stadt, Denmark kamen wir noch an den Elephant Rocks und Greens  Pool vorbei. Im Sommer wunderschön zum baden und schnorcheln, aber wir hatten leider nicht so viel Glück mit dem Wetter.
Elephant Rocks

Greens Pool
Am nächsten Abend versuchte sich Dino im Fischen. Als Erstes angelte er sich ein paar Algen:-). Danach wollte er eigentlich nur ein paar Wurfversuche ohne Köder versuchen und hatte promt einen Wels am Haken, den er dann gleich wieder befreite und zurück ins Meer  beförderte.
Wegen des eigentlich immer nicht so schönen Wetters beschlossen wir dann unseren Trip entlang der Südwestküste in Albany zu beenden und fuhren wieder Richtung Norden. In Perth angekommen übernachteten wir noch eine Nacht im Haus  unseres Freundes. Nun sind wir auf dem Weg die Westküste hoch. In Lancelin kletterten wir auf schneeweißen Sanddünen rum und einige  Kilometer weiter nördlich besuchten wir das Pinnacle Desert-eine Wüste mit tausenden Steinhügeln, die auf einmal in der Landschaft auftauchen.
Nathalie auf den Dünen

Pinnacle Wüste

Unser Besuch auf dem Schrottplatz- oder: Wie schafft man es 2 Autoscheinwerfer in 2,5 Stunden zu wechseln?



Ja, wir mussten beim "Car Wrecker" vorbei fahren, da Dino und ich ausnahmsweise im Dunkeln noch Auto gefahren sind und prompt auf dem Campingplatz einen Zaun mitgenommen haben. Nicht so schlimm, nur der Scheinwerfer hinten musste ausgetauscht werden. Bei der Gelegenheit wollten wir dann auch gleich den vorderen Scheinwerfer, der durch einen Steinschlag bei den Vorbesitzern kaputt war, mit reparieren lassen.Also machten wir uns in der Stadt Albany auf die Suche und hatten auch schnell Glück.






Eigentlich hätte das Ausbauen am Schrottplatzauto und das Einbauen an unserem Toyota vielleicht 10 Minuten gedautert. Aber wie das bei den "Aussies" so ist - "No Worries"- also "kein Problem" hier scheint nichts ein Problem zu sein, schließlich warteten wir dann über 2 Stunden bis der etwas verwirrte, aber doch total Nette Besitzer uns die Lampen getauscht hatte. (Zwischendurch hielten wir ein Schwätzchen mit der Frau, die uns stolz erzählte, dass die Tochter gerade den Führerschein bestanden hatte, bekamen von anderen Aussies "Puppies" - also Hundewelpen angeboten, die sie einfach auf dem Schoß dabei hatten, der Besitzer suchte einige Zeit seine Brille ohne die er nicht arbeiten konnte, und immer mal wieder kam ein Kunde vorbei, der ein Teil suchte und Zeit für einen Plausch übrig hatte). Schließlich hat er uns einen guten Preis gemacht und das Warten hat sich gelohnt...

Schrottplatz auf austrtalisch